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Vernunft-Ehe aus fünf Dörfern

18.07.2017

Mit der SG Ginolfs/Sondernau/Weisbach I / Unterweißenbrunn/Frankenheim II spielt in der kommenden Saison in der Fußball-B-Klasse Rhön 3 eine Spielgemeinschaft, die schon vor Saisonbeginn einen neuen Rekord im Fußballkreis Rhön aufgestellt hat: Mit fünf Ortschaften hat diese SG die ebenfalls neu gegründete SG Alsleben-Eyershausen/Gabolshausen-Untereßfeld aus der A-Klasse Rhön 2 übertroffen.

 

Anfeuerungsrufe wie „Ginolfs vor, schieß? ein Tor“ sind heutzutage aufgrund des zungenbrecherähnlichen Namens einfach nicht mehr möglich. Die Frage nach dem Grund für solche Zusammenschlüsse erübrigt sich eigentlich, dürfte überall die gleiche Antwort ergeben. Der Abteilungsleiter der SG Unterweißenbrunn/Frankenheim, Burkard Hergenhan, sieht aber sogar zwei: „Bei unserem SG-Partner wollten die älteren Spieler aufhören, so dass sie nur noch sechs oder sieben gehabt hätten. Aber auch wir waren uns einig, dass wir weiterhin zwei Mannschaften nicht stemmen können. Für eine Mannschaft haben wir zu viele Spieler, für zwei hat es nicht ganz gereicht.“

 

Die erste Wahl

Somit waren von beiden Seiten Gründe vorhanden, diese Vernunft-Ehe zu schließen. „Und da wir schon mit der Jugend eine SG mit Ginolfs/Sondernau haben, hat sich das eigentlich angeboten.“ Hinzu kommt, dass man schon einmal, als Ginolfs sogar eine zweite Mannschaft hatte, eine Spielgemeinschaft miteinander angemeldet hatte. „Wir hätten uns eh umgeschaut“, bekennt Hergenhan, „Ginolfs/Sondernau/Weisbach war aber die erste Wahl.“

 

Vom Zeitpunkt her waren die Vorstellungen auf beiden Seiten ebenfalls nahezu identisch. „Wir sind im April mal ganz locker ins Gespräch gekommen, als wir zum letzten Mal gegeneinander spielen mussten.“ Am Saisonende war Ginolfs/Sondernau Zweiter (46 Punkte) und scheiterte in der Aufstiegs-Relegation mit einer auch aus einigen Reaktivierten und Alte-Herren-Spielern rekrutierten Mannschaft. Unterweißenbrunn/Frankenheim II schloss als Siebter ab.

Was das Training betrifft, geht Hergenhan davon aus, dass die Reservespieler aus seinem Verein zusammen mit der ersten Mannschaft trainieren werden, die Karsten Schilling von Gert Hahner übernommen hat. „Am Freitag ist Training. Danach wird besprochen, wer in der ersten Mannschaft spielt. Wer übrig ist, spielt in der zweiten. Die Zusammenstellung übernehmen von unserer Seite aus, wie bisher, Philipp Enders und von Ginolfs aus Harald Omert.“ Der ist dort Abteilungsleiter und hatte in den letzten drei Jahren das Training bzw. die Betreuung mit übernommen.

Über den jeweiligen Austragungsort will man sich noch einmal Gedanken machen, wenn der Spielplan raus ist. „Zu Beginn spielen wir erst mal in Unterweißenbrunn. Dann ist unser Ziel, dass bei Heimspielen erste und zweite Mannschaft an einem Ort spielen. Da muss also durch gewechselt und aufgeteilt werden. Wir wollen nicht zwei separate Mannschaften, sondern dass die Truppe zusammenwächst und eine Einheit bleibt bzw. wird.“

 

Es ging einfach nicht mehr

Harald Omert sieht das ähnlich, allerdings seien Gespräche über Details, was Training und Spielort betrifft, noch zu führen. „Ich habe noch sieben oder acht Leute. Uns blieb keine andere Wahl. Sind wir ehrlich, mit 47- oder 45-Jährigen, die sporadisch ausgeholfen, aber nicht die ganze Runde gespielt haben, kann man nicht mittelfristig planen. Drei über 45 waren zum Schluss immer dabei und einige um die 38. Ab Mittwoch waren wir zu zweit unterwegs und haben für Sonntag zwölf oder 13 Leute gesucht und zusammen gebracht. Es war echt nervenaufreibend. Erst wollten wir es noch zwei Jahre versuchen.“ Dann meldeten sich noch zwei Spieler ab und „es ging einfach nicht mehr.“

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